Syrinx S
Vorverstärker mit geregeltem externem Röhrennetzteil
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Syrinx S
 

 

Syrinx S    

Die Röhrenvorstufe Syrinx S gilt neben den Trioden- Endstufen Satie Mono 22 S als zweites Meisterstück Reinhard Gundlachs. Sie enthält eine exzellente Phonoentzerrung und eine Hochpegelvorstufe (line stage).
Das geregelte Röhrennetzteil sitzt in einem separaten Gehäuse.
Wie bei Consequence Audio üblich bestehen die Doppelgehäuse des Audio- und des Netzteils aus einem Chassis, das die Schaltung enthält, und einem luxuriösem Außengehäuse aus hochglanzlackierter Holzzarge und polierten palladiumbeschichteten Metallflächen.
Der Aufwand an Technik, Mechanik und Material ist außergewöhnlich- das klangliche Resultat ebenso

 

Klang
Dass  eine aufwändige Phonoentzerrung klangentscheidend wirkt, leuchtet jedem Analog-hörer ein. Signale digitaler Quellen werden stiefmütterlich vernachlässigt. Ein Hochpegelvorverstärker sei entbehrlich und habe einen „Eigenklang“.
Nun, der Eigenklang der Syrinx S läßt sich so beschreiben:
Jeder Ton wird gleichsam aufgewertet, fein modelliert  und schwingt natürlich und kontrolliert aus. Der Raum selbst  gewinnt in allen Dimensionen an Ausdehnung und bezieht den Hörer unmittelbar ins Geschehen ein, statt die Instrumente und Stimmen in die Ferne zu entrücken.
  Syrinx Netzteil
Blick in das Netzteil.

Der Zugewinn an Klangfarben bereichert die Musik. Die Steigerung der Dynamik  geht mit einer realistischeren, stabileren Abbildungsgröße einher. Das Musikgeschehen wird holographisch. Selbst tieftonstarke Instrumente wie Kontrabässe gewinnen eine dreidimensionale Kontur. Solostimmen
und Chöre erklingen beunruhigend plastisch.
Die Wiedergabe wird musikalisch glaubhafter und „analoger“.
Die Phonostufe der Syrinx S  gibt sich musikalisch ohnehin über jeden Zweifel erhaben.

Cai Brockmann (image hifi 3/2006 ) feierte die Syrinx (im Zusammenspiel mit den Mono 22 S):
„Vor allem mit guten klassischen Produktionen offenbart sich das volle Potenzial der Verstärker.
Die räumliche Ausdehnung der Bühne darf mit Syrinx/Satie als exemplarisch gelten, gleichwohl bleiben dreidimensionale Konturen von Instrumentalisten und Vokalisten linienscharf umrissen und bombenfest verankert. Und was fulminante Energie, blitzartige Dynamik und geradezu fluoreszierende, betörende Klangfarben betrifft, da brauchen die Consequence-Audio-Meisterstücke erst recht nichts und niemanden zu fürchten.“

Aufbau
Auf seinem Weg durch das Audioteil findet das Musiksignal vorwiegend Silberleiter vor. Auch unterhalb der Platinen läuft es durch feine Silberdrähte. Die versilberten Leiterbahnen dienen der Masseführung und der Führung der Versorgungsspannungen.
Aus versilberter Folie gewickelt sind die kostspieligen „Supreme Silber-Gold“ Kondensatoren.
Die Phonoentzerrung, auf die der größte Teil des Entwicklungs- und Arbeitsaufwandes entfällt, basiert auf klassischen Schaltungen, wie sie bereits in den legendären Preamps von McIntosh und Marantz eingesetzt wurden. Im Phonoteil der Syrinx S  finden sich keine
rausch- und toleranzreichen Vintagebauteile, sondern zeitgemäße Bauteile wie Silber-Mica-Kondensatoren  und nichtmagnetischen Widerstände von Vishay-Dale, deren Toleranz jedes Messgerät auf die Probe stellt.
Die Lautstärkereglung ist als 24-stufiger Pegelsteller mit mehr als 120 Einzelwiderständen aufgebaut.
Der Präzisions-Schalter stammt von ELMA (Schweiz), ebenso der Quellenwahlschalter. Beide sind über ein Doppelkardangelenk mit dem massiven Bedienknopf verbunden.
Herzstück des externen Netzteils bildet ein stabilisierter Hochvoltzweig, der allein vier Röhren benötigt und die justierbare, “glatte“ und brummfreie Betriebsspannung für das Phonoteil liefert.
Ebenfalls gleichgerichtet und geregelt werden alle weiteren Versorgungsspannungen der sechs Vorstufenröhren (NOS von General Electrics).

Syrinx LS
Röhren-Hochpegelvorstufe

Die Hochpegelvorstufe Syrinx LS ist eine Auskopplung der line stage aus der Syrinx S in ein einzelnes Gehäuse. Zugrunde liegt die Schaltung der großen Schwester. Verwendet werden die gleichen audiophilen Bauteile.
Das Röhrennetzteil ist integriert.

syriny S