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Man denkt unweigerlich an die schicken Armaturen- bretter englischer Luxuslimousinen. Und ebenso zwangsläufig identifiziert man diese audiophilen Augenweiden mit der vermeintlichen Zielgruppe: Pfeife rauschende Universitätsprofessoren in noblen Vorstadtvillen. Doch ganz so einfach machtes uns der ruhige Künstler aus Herdecke nicht. Was da vor allem als „Hommage“ an das Wahre, Schöne, Gute“ geschaffen scheint, steht technisch auf ganz festen Fuß und wird in erster Linie von anspruchsvollen „Hörern“ gekauft. Denn die etwas „altmodische“ klingende Maxime des Westfalen wendet sich zuallererst an die Erfüllung der eigenen An- sprüche. Er studierte Literaturwissenschaften und Kunstgeschichte, schreibt und malt, betätigt sich seit den Achtzigern als Sänger und Schlagzeuger einer Jazz-Combo, sammelt und fertigt Druckgrafiken oder sammelt alte Armbanduhren. Das passt alles ins Bild. Der Autodidakt wollte natürlich auch auf höchsten Niveau Musik hören. Und da hatte Gundlach wiederum seine ganz eigene Ansprüche, die der Händler nicht erfüllen konnte. > > |
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