Charade

Charade Analoglaufwerk

„Oh, you should see your face.“

“What’s the matter with it?”

“It’s lovely!”

Dieser kurze Mondscheindialog zwischen Gary Grant und Audrey Hepburn in der wendungsreichen Komödie »Charade« (1964) wird untermalt von Henry Mancinis oscargekrönter Titelmusik. Eine schlichte Melodie im Dreivierteltakt? Ja, aber auch eine komplexe, harmonisch ausgefeilte Jazz-Komposition.
Der Song »Charade« erklingt im Film »Charade« in mannigfachen Variationen. Auch als walzende Begleitmusik eines Jahrmarktkarussells.

Es war nicht nur diese Rotation, die Reinhard Gundlach assoziierte, als er nach einem Namen für sein erstes Analoglaufwerk suchte. Sondern auch die Idee, die Gestaltung an die frühen 60-er Jahre anzulehnen. Das Ergebnis ist eine „überragende Musikmaschine“ (C. Brockmann) die sich in ihrer Gestalt ganz klassisch und ausgewogen gibt.
Das Laufwerk »Charade« besticht durch Understatement. Äußerlich formaler Strenge verpflichtet, zeigt es im Innern einen komplex komponierten Aufbau aus vertikalen und radialen Anti-Resonanzzonen.
Es vereinigt in sich physikalische und musikalische Vorzüge eines Masselaufwerkes mit denen eines Schwingchassis-Laufwerkes.

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